Einführung Abbiegeassistent beim WLW

Der WLW sagt " Toten Winkel " den Kampf an.

 

42 Fahrzeuge des Landkreises Wolfenbüttel wurden mit einem kameragestützten Abbiegeassistenten ausgestattet. 37 Sammelwagen der Abfallwirtschafts-

betriebe (ALW) und vier Wagen der Kreisstraßenmeisterei, sowie der Bücherbus erhielten jüngst einen Abbiegeassistenten, um die Verkehrssicherheit zu

erhöhen. Der Landkreis ist dabei Vorreiter in Niedersachsen, denn noch ist der Assistent eine Seltenheit im Straßenverkehr. Am Freitag wurde das neue

System nun anhand eines ALW-Fahrzeuges vorgestellt.

 

Bis Ende 2019 sollten die kameragestützten Systeme in den Fahrzeugen eingebaut werden. Die Kosten waren mit rund 1.000 Euro pro Fahrzeug angesetzt.

Nun lief alles viel schneller als geplant und wurde auch günstiger als angesetzt: „Die Gesamtkosten liegen bei rund 720 Euro pro Fahrzeug. Wir freuen uns,

dass der Einbau so schnell und unkompliziert verlief“, so Landrätin Steinbrügge. „Die Abbiegeassistenten helfen dabei unsere Fahrzeuge sicherer zu machen.

Wir verfolgen somit auch weiter unsere Mobilitätsstrategie mit der Verkehrssicherheit als zentralem Pfeiler“, ergänzt Claus-Jürgen Schillmann, Leiter der  

 Wirtschaftsbetriebe im Landkreis Wolfenbüttel.

 

ALW-Fuhrparkleiter Thorsten Tunnat führte den Abbiegeassistenten vor. Das kamerabasierte System bietet dem Fahrer in der Kabine über einen Monitor

ein Sichtfeld von 120 Grad – somit wird der tote Winkel komplett erfasst. „Wir haben uns bewusst gegen Ultraschallsensoren-Technik entschieden. 

Unsere Sammelfahrzeuge sind durch das ständige Stop & Go dicht am Straßenverkehr und rollen ständig an Hindernissen vorbei. Solch ein System hätte

ständig Alarm gegeben – das hätte auf die Dauer nicht funktioniert“, erklärt Tunnat.

 

   

  T. Tunnat erläutert Landrätin Christiana Steinbrügge das neue System                                                                                                                              

 

Alexandra Kruse vom ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt war zur Vorstellung des Systems gekommen, um die Wichtigkeit dieser Anschaffung zu

unterstreichen: „Rund 10 Prozent aller innerorts tödlich verunglückten Radfahrer hatten einen Zusammenstoß mit einem Lkw. Umso wichtiger, dass

schon vor der Einführung verpflichtend vorgeschriebener Abbiegeassistenten, bestehende Flotten nachgerüstet werden – so wie hier in Wolfenbüttel.

Das bringt ein großes Plus an Sicherheit. Trotzdem müssen sich Radfahrer der Gefahren des toten Winkels immer bewusst sein und sich besonders

vorsichtig und defensiv verhalten, wenn ein Lkw vor ihnen abbiegt, denn ohne Assistenzsystem kann der Fahrer sie im Zweifel nicht sehen.“

       

Die an der Spiegelhalterung montierte Kamera erweitert das Sichtfeld um 120°                Die roten Behälter könnte der Fahrer ohne den Abbiegeassistenten nicht sehen.

 

 

Neubau eines Verwaltungsgebäudes

Neubau eines Verwaltungsgebäudes für den ALW

 

In seiner Sitzung am 04.03.2019 hat der Kreistag den Beschluss gefasst, dass der Abfallwirtschaftsbetrieb einen Neubau auf dem Gelände des Recyclinghofes in Linden erhält.

Diese Entscheidung des Kreistages begrüßen wir.

 

Der Neubau bietet nicht nur Platz für die bisherigen Mitarbeitenden des Abfallwirtschaftsbetriebes (sieben Personen der Verwaltung, Disposition, Kundenbetreuung…) sondern es werden auch für die 60 Mitarbeitenden des Fuhrparkes moderne Sanitärräume in ausreichender Größe zur Verfügung stehen und einen Raum, in dem die morgendlichen Einteilungen des Fuhrparkes erfolgen kann, wird es zukünftig auch geben. Notwendige Schulungen und Unterweisungen werden dort ebenso stattfinden können.

Die Mitarbeitenden der Gebührenstelle und Sonderkasse des Abfallwirtschaftsbetriebes, die derzeit in den Räumlichkeiten in der Dietrich-Bonhoeffer-Str. untergebracht sind, werden ebenso in dem Neubau mit untergebracht. Das heißt für Sie als Kunden, Sie haben nach Fertigstellung und Einzug in das neue Gebäude die Möglichkeit gleich mehrere Anliegen in einem Gebäude zu erledigen (z. B. Vereinbarung eines Sperrmülltermins, Veranlassung eines Behältertausches etc.) Die Zusammenführung dieser Bereiche des ALW ist kundenorientiert und sinnvoll.

Zusätzlich wird der Breitbandbetrieb in dem Gebäude seine Büroräume beziehen und auch der Stiftung Zukunftsfonds Asse werden Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt.

Auch energetisch wird der Neubau einen Beitrag zu einem schonenden Umgang mit Ressourcen leisten. Das Dach des Neubaus wird mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, so dass auch energetisch positive Effekte erzielt werden können.

 

Wir freuen uns auf eine sicher auch spannende Bauphase und werden Sie auf unserer Homepage auf dem Laufenden halten.

 

Ihr ALW - Team

 

Stadtputztag 2019

 

Der ALW unterstützt auch in diesem Jahr den traditionellen Frühjahrsputz, zu der die Stadtverwaltung Wolfenbüttel am 29. und 30.03.2019 mit Ihrer Aktion „Stadtputztag“ zum Mitsammeln aufruft. Der ALW stellt wie in den vergangenen Jahren für diese Aktion einen 20 cbm Container zur Verfügung.

Dies schließt natürlich auch die fachgerechte Entsorgung der gesammelten Abfälle mit ein.

 

Weitere Informationen und wie Sie sich noch als Helfende anmelden können finden Sie unter dem Link https://www.wolfenbuettel.de/B%C3%BCrgerservice/Presse-und-%C3%96ffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/Am-30-M%C3%A4rz-ist-Stadtputztag.php?object=tx,2672.5.1&ModID=7&FID=2672.11910.1&NavID=2672.272&La=1

 

Wir hoffen auf zahlreiche fleißige Helferinnen und Helfer und bedanken uns bei allen, die diese tolle Aktion unterstützen und aktiv daran teilnehmen!

 

Ihr ALW - Team

 

DRK-Fahrradspende

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,                                                                                       12.07.2018

ab sofort nimmt der ALW alte Fahrräder, anstelle des Einwurfs in den

Schrottcontainer, gesondert als Spende für das Deutsche Rote Kreuz

auf dem Recyclinghof Linden In den Schönen Morgen 1 an.

Falls das Ihre Zustimmung findet, wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter.

 

Anmerkung: Wiederverwendung ist wertvoller als Entsorgung/Verwertung!

Biobeutel aus Kunststoff: Kein Fall für die Biotonne

>> Kompostierbare << Biobeutel aus Kunststoff:  Kein Fall für die Biotonne                                                      13.06.2018

In vielen Haushalten kommt der Bio-Abfall aus der Küche in den so genannten kompostierbaren Kunststoffbeutel.

Diese werden mit dem Zusatz beworben, biologisch abbaubar und daher besonders umweltfreundlich zu sei. Doch

das Gegenteil ist der Fall. Im Kompostwerk ist die vollständige Abbaubarkeit das Problem, denn hier sind die

Behandlungszeiten häufig deutlich kürzer als die langen Kompostierungszeiten der Bio-Kunststoffe. Es wird daher

immer schwieriger, einen sortenreinen Qualitätskompost herzustellen.

 

"Kunststoffbeutel gehören nicht in die Biotonne, auch wenn sie als kompostierbar und biologisch abbaubar beworben

werden. Benutzen Sie in der Küche statt dessen ein Vorsortiergefäß und wickeln Sie feuchte Küchenabfälle einfach in

Papier ein", erklärte Ilona Binkowski, Leiterin des Abfallwirtschaftsbetriebes im Landkreis Wolfenbüttel ( ALW ). Im

Kompostwerk müssen diese Kunststoffbeutel aufwendig aussortiert werden ( wie auch Fehlwürfe von Gummi, Glas,

Metall und Verbundstoffen). Außerdem entstehen höhere Betriebskostendurch die Sortierung der Fremdstoffe, was

letztendlich auch Einfluss auf die Höhe der Abfallgebühren hat.

 

Auch das Umweltbundesamt kommt in einer Bewertung von biologisch abbaubaren Kunststoffen zu dem Schluss, dass

diese nur dann ökologisch vorteilhaft sind, wenn die Rohstoffe aus nachhaltiger Landwirtschaft stammen und vermehrt

Reststoffe aus der landwirtschaftlichen und Nahrungsmittelproduktion eingesetzt werden. Am Ende des Lebenszyklus

eines Kunststoffbeutels sollten dies am besten recycelt oder zur Energieerzeugung verbrannt werden. Das Umwelt-

Bundesamt sieht den Einsatz von Kunststoffen aus biologisch abbaubaren Werkstoffen gegenwärtig kritisch, da kein

ökologischer Vorteil nachgewiesen werden kann.

 

 

Depotcontainerstandplatz Hedwigsburg

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,                                                                                                                                             18.12.2017

der Depotcontainerstandplatz für Altpapier, Altglas und Altkleider in Hedwigsburg ( Postbergstr. ) wird aufgelöst.

Grund dafür ist, dass der Standplatz ziemlich versteckt liegt, sodass dieser immer häufiger als Müllabladeplatz missbraucht wird, was zum einen unschön aussieht und für viel Unmut sorgt.

Bitte nutzen Sie in Zukunft alternativ den Standplatz in Kissenbrück ( Hinter der Eulenburg ) oder Ohrum ( Schmiedeweg ).

 

Ihr ALW-Team

   

Wertstofftonne 2012

 

Einführung der "freiwilligen" Wertstofftonne in den Testgebieten Bornum ( SG Oderwald ) und Groß Biewende ( SG Asse ).

Andere Ortschaften können derzeit nicht berücksichtigt werden, da es sich um einen Versuch handelt.

Die Wertstofftonne dient der Erfassung von Wertstoffen, die nicht in den Gelben Sack gehören und stofflich mit denen des Gelben Sacks gleichzusetzen sind ( z.B. Metalle, Kunststoffe und Holz ). Oftmals werden diese über den Restabfall entsorgt, wie beispielsweise Gießkannen, Zahnbürsten, Kinderspielzeuge etc.

Grundlage zur Einführung ist das Kreislaufwirtschaftsgesetz, welches am 01.06.2012 in Kraft tritt.

Fragen zur Wertstofftonne beantworten Ihnen das ALW-Team unter 05331/ 9084-0 oder -19.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.